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Demeter-Felderzeugnisse GmbH
Nahrung für die Seele


Januar ... Tür der Jahreszeit


Alle Jahre wieder, so auch im neuen beginnenden Jahr, wird es Januar 

Damit verbinden wir oft den kältesten Monat. Seit altersher nennt man ihn deswegen auch Eismond oder Schneemond. Januar, benannt nach dem Gott Janus (Hüter und Schützer der Türen und Toren) hat zwei Gesichter: Eines sieht, was drinnen, eines, was draußen geschieht. Janus war bei den Römern der Gott allen Anfangs. Das junge Gesicht sieht in die Zukunft, das alte in die Vergangenheit. Der Neujahrstag wird seit dem 6. Jahrhundert zelebriert. Bis zum Jahre 1691 feierte man das neue Jahr am 6. Januar, erst ab diesem Zeitpunkt galt der 1. Januar als der erste Tag im Jahr.


Winter ist’s

Nach wie vor ist für unsere Landwirte die Beschaffenheit des Winters von zentraler Bedeutung. In der gerade vollzogenen Jahreswende herrschten bundesweit vielerorts relativ milde Temperaturen. Ein Auf und Ab der Temperaturen kann für Pflanzen, die sich jetzt in der Kälteresistenz befinden, fatale Folgen haben. Ist es zu warm, baut sich die Resistenz ab und das Wachstum setzt ein. Einem erneuten plötzlichen Kälterückfall sind sie dann nicht mehr gewappnet. Neben Laubfall oder wachsüberzogenen Nadeln schützen sich die Pflanzen mit der sog. Knospenruhe vor Frost und Austrocknung. Um aus der Winterstarre wieder ‘ins Leben’ zu kommen, braucht unser Apfelbaum beispielsweise bis zu 1.200 Stunden unter 6 °C. Im Januar/ Februar hat er diese Anzahl in der Regel erreicht. Je nach Sorte kann der Apfelbaum bis dahin Minuswerte von 20-35 °C vertragen. Hat sich die volle Kälteimmunität noch nicht aufgebaut, können daher Fröste ab -10 °C im November und März/ April sowie -5 °C im Mai Schaden anrichten.


Frostige Temperaturen 

Lieber wäre unseren Landwirten ein strenger Frost! Denn eine alte Wetterregel sagt: Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im Lenz er sein Gesicht. Deshalb freuen wir uns über den wunderbaren Schnee den fast ganz Deutschland in ein weiches Bett hüllt.


Schnee und Eis 

Die Wärmeleitfähigkeit von Neuschnee beträgt nur etwa ein Zehntel der Leitfähigkeit von nassem Boden. Daher sinkt die Temperatur an der Bodenoberfläche unter einer schützenden Schneedecke nur wenige Grade unter Null, selbst wenn darüber klirrender Frost herrscht.

“Die Erde muss ein Bettuch haben, soll sie der Winterschlummer laben.”



Ist es nicht genial, wie die Natur die Nützlichkeit von Schnee, Regen, Sonne und Wind aufweist?




Gute Zeit Ihnen und viel Freude 

Ihr Demeter-Felderzeugnisse Team

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